Inklusion – Kooperation mit dem Förderzentrum Wilhelmshöhe 2018-09-28T09:00:35+00:00

Die Inklusion an der Baltic-Schule in Kooperation mit dem Förderzentrum Wilhelmshöhe

Die Inklusion an der Baltic begann im Schuljahr 2011/12 mit fünf Schülerinnen und Schülern (SuS) in der fünften Klasse. Im darauf folgenden Schuljahr wurden zwei SuS mit Förderbedarf in die erste Klasse eingeschult. Aktuell besuchen 61 SuS mit Förderbedarf die Baltic Grund- und Gemeinschaftsschule (Insgesamt 1088 SuS) in den Klassenstufen eins bis neun. Von der Wilhelmshöhe sind sechs Sonderpädagogen fest an der Baltic, eine Kollegin pendelt und zwei Anwärter.

Um eine konstruktive Arbeit zwischen den unterschiedlichen Professionen zu ermöglichen und die Inklusion weiter zu entwickeln, bestehen verschiedene Plattformen des Austausches. Zum einen das Gremium Inklusion, bei dem sich die Sonderpädagogen über die aktuellen Bedarfe und Fragen der Inklusion austauschen. Die Integration/Inklusions-LK, bei der neben den Sonderpädagogen auch die Schulleitung der Wilhelmshöhe teilnimmt. Der Arbeitskreis Inklusion bietet die Möglichkeit des Austauschs zwischen den Regelschullehrkräften und den Sonderpädagogen sowie eine Weiterentwicklung der Integration zur Inklusion. Und schließlich die Fachkonferenz Inklusion, an der neben den Sonderpädagogen und Klassenlehrkräften der Inklusionsklassen auch die beiden Schulleitungen sowie Vertreter der Integrationshelfer und Sozialpädagogik teilnehmen.

Ein weiterer Aspekt ist die Zusammenarbeit der Lehrerprofessionen, zum Beispiel bei Elternabenden, Elternsprechtagen, das gemeinsame Gestalten und Durchführen der Klassenfahrten, Ausflüge und Vorhabenwochen. Jeder Sonderpädagoge ist einem Jahrgangsstufenteam zugeordnet.

Auch auf die Zusammenarbeit mit den sozialpädagogischen Fachkräften wird hohen Wert gelegt. So werden die Stunden der Integrationskräfte gemeinsam mit Sonderpädagogen, Regelschullehrkräften und Vertretern der Sozialpädagogen und Integrationshilfe verteilt.

Das Prismaprojekt

Den SuS mit Förderbedarfen wird neben dem inklusiven Unterricht in den Regelklassen auch ein spezifischer lebenspraktischer Unterricht angeboten. Im sogenannten Prismaunterricht, der zwei Stunden in der Woche stattfindet, haben die SuS die Möglichkeit einen Brezelverkauf zu planen und sich im Umgang mit Geld zu üben, in einer Fahrradwerkstatt ihr handwerkliches Geschick zu verbessern, mit den Schulbienen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu erleben und in der Berufsvorbereitung sich auf das Leben und Arbeiten nach der Schule vorzubereiten.