Die Oberstufe der Baltic-Schule

Die Oberstufe der Baltic-Schule basiert auf der jeweils aktuellen Oberstufenverordnung für Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe (OAPVO) und führt zum schulischen Teil der Fachhochschulreife (FHR) oder zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Die erlangten Abschlüsse unterscheiden sich nicht von denen anderer allgemeinbildender Oberstufen in Schleswig-Holstein. Unterschiede ergeben sich nur in den Schwerpunkten bei der Ausgestaltung der Profile in den verschiedenen Schulen.

Ab dem Schuljahr 2021/22 wird beginnend mit dem 11. Jahrgang eine neue OAPVO gültig. Sie ist durch die Wiedereinführung von Leistungskursen ab dem 12. Jahrgang, eine verstärkte Wahlfreiheit z.B. in den Kernfächern und eine zunehmende Fokussierung gegen Ende der Vorbereitung auf das Abitur gekennzeichnet.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Struktur und die Ausgestaltung der Oberstufe der Baltic-Schule. Außerdem finden Sie die Verfahrensweise zu Bewerbung und Aufnahme an unserer Oberstufe.

Sollten Ihnen die Informationen nicht ausreichen, wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0451-12283224 an den Oberstufenleiter Herrn Adam, oder senden Sie uns eine Email an die Schuladresse.

Unser Motto: Wir geben Chancen!

Wir versuchen uns ständig zu erneuern: Der neue 11. Jahrgang setzt sich nicht nur aus den Schülerinnen und Schülern zusammen, die aus unseren 10. Klassen kommen. Mit dem Beginn der Oberstufe nehmen wir viele neue Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulen auf, die dort einen entsprechend guten Abschluss gemacht haben. Wir haben mit diesen gemischten Klassen gute Erfahrungen gemacht.

Wir versuchen, die bei uns bewährten Arbeitsmethoden und Sozialformen der Sekundarstufe I zu übernehmen: Arbeit in Gruppen, gegenseitige Hilfen, selbständiges Lernen und Arbeiten werden immer wieder gefördert und unterstützt.

Wir fördern die Arbeit mit modernen Medien: Die Arbeit mit Textverarbeitungs- und Präsentationsprogrammen sowie dem Internet werden selbstverständlich in den Unterricht eingebaut. Im Mathematikunterricht nutzen wir in allen Klassen ein Computeralgebrasystem, welches die Bearbeitung realitätsnaher Aufgabenstellungen ermöglicht.

Wir helfen in Not: Für schwierige Phasen oder persönliche Krisen stehen unseren Schülerinnen und Schülern Sozialpädagoginnen zur Seite.

Wir möchten gesunde Schülerinnen und Schüler: Für gesundes vor Ort zubereitetes Essen gibt es unsere Mensa, denn wir sind eine echte Ganztagsschule – und nicht nur eine Schule, die auch nachmittags Unterricht hat.

Wir legen besonderen Wert auf die berufliche Orientierung: Die zweite Vorhaben-Woche des 11. Jahrgangs steht unter der Frage „Schule und was dann?“. Hier wollen wir Informationen zu möglichen Wegen nach dem Abschluss der 12. oder 13. Klasse geben. Wir besuchen die Informationstage der FH Lübeck und der Uni Kiel. Unser Wirtschaftspraktikum im 12.Jahrgang ist für zwei Wochen geplant, für Auslandspraktika (z.B. in Bilbao) stehen sogar drei Wochen zur Verfügung.

Wir haben attraktive Arbeitsbedingungen und Fächerangebote: Unsere Eingangsklassen im 11. Jahrgang sind relativ klein, sodass der Einzelne nicht untergeht. Wir bieten mit Spanisch, Französisch oder Latein als neuer Fremdsprache eine gute Alternative für diejenigen, die bisher nur eine Fremdsprache hatten. Darstellendes Spiel ist im Bereich der musischen Fächer eine Fortsetzung unseres künstlerischen Schwerpunkts aus der Sekundarstufe I.

Wir legen großen Wert auf einen fairen und demokratischen Umgang: Wer sich in der SV, der Schulkonferenz oder anderen Gremien engagieren will, hat bei uns ein weites Betätigungsfeld. Die Mitarbeit von Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig. Auch die Mitarbeit im Unterstützungsnetzwerk der Schule, bei den Schulsanitätern und den Streitschlichtern ist gern gesehen.

Unser Motto: Wir geben Chancen!

Wir versuchen uns ständig zu erneuern: Der neue 11. Jahrgang setzt sich nicht nur aus den Schülerinnen und Schülern zusammen, die aus unseren 10. Klassen kommen. Mit dem Beginn der Oberstufe nehmen wir viele neue Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulen auf, die dort einen entsprechend guten Abschluss gemacht haben. Wir haben mit diesen gemischten Klassen gute Erfahrungen gemacht.

Wir versuchen, die bei uns bewährten Arbeitsmethoden und Sozialformen der Sekundarstufe I zu übernehmen: Arbeit in Gruppen, gegenseitige Hilfen, selbständiges Lernen und Arbeiten werden immer wieder gefördert und unterstützt.

Wir fördern die Arbeit mit modernen Medien: Die Arbeit mit Textverarbeitungs- und Präsentationsprogrammen sowie dem Internet werden selbstverständlich in den Unterricht eingebaut. Im Mathematikunterricht nutzen wir in allen Klassen ein Computeralgebrasystem, welches die Bearbeitung realitätsnaher Aufgabenstellungen ermöglicht.

Wir helfen in Not: Für schwierige Phasen oder persönliche Krisen stehen unseren Schülerinnen und Schülern Sozialpädagoginnen zur Seite.

Wir möchten gesunde Schülerinnen und Schüler: Für gesundes vor Ort zubereitetes Essen gibt es unsere Mensa, denn wir sind eine echte Ganztagsschule – und nicht nur eine Schule, die auch nachmittags Unterricht hat.

Wir legen besonderen Wert auf die berufliche Orientierung: Die zweite Vorhaben-Woche des 11. Jahrgangs steht unter der Frage „Schule und was dann?“. Hier wollen wir Informationen zu möglichen Wegen nach dem Abschluss der 12. oder 13. Klasse geben. Wir besuchen die Informationstage der FH Lübeck und der Uni Kiel. Unser Wirtschaftspraktikum im 12.Jahrgang ist für zwei Wochen geplant, für Auslandspraktika (z.B. in Bilbao) stehen sogar drei Wochen zur Verfügung.

Wir haben attraktive Arbeitsbedingungen und Fächerangebote: Unsere Eingangsklassen im 11. Jahrgang sind relativ klein, sodass der Einzelne nicht untergeht. Wir bieten mit Spanisch, Französisch oder Latein als neuer Fremdsprache eine gute Alternative für diejenigen, die bisher nur eine Fremdsprache hatten. Darstellendes Spiel ist im Bereich der musischen Fächer eine Fortsetzung unseres künstlerischen Schwerpunkts aus der Sekundarstufe I.

Wir legen großen Wert auf einen fairen und demokratischen Umgang: Wer sich in der SV, der Schulkonferenz oder anderen Gremien engagieren will, hat bei uns ein weites Betätigungsfeld. Die Mitarbeit von Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig. Auch die Mitarbeit im Unterstützungsnetzwerk der Schule, bei den Schulsanitätern und den Streitschlichtern ist gern gesehen.

Die Schülerinnen und Schüler wählen zu Beginn der Oberstufe ein Profil. Zum Profil gehört:

  • das Profilfach (welches in der 11. Klasse 3-stündig, in Klasse 12 und 13 als Leistungskurs 5-stündig unterrichtet wird),
  • ein Profilseminar (2/3-stündig) mit einem fächerübergreifenden Schwerpunkt.

Dies soll eine Spezialisierung nach Interessen oder Berufswünschen ermöglichen. Dieser Profilbereich bestimmt an der Baltic-Schule den Klassenverband, in dem möglichst viel Unterricht gemeinsam erteilt wird. Entsprechend der Vierzügigkeit der Oberstufe werden bei uns vier Profilklassen angeboten:

  • Klassenverband a: gesellschaftswissenschaftliches Profil (Profilfach: Wirtschaft-Politik, dazu ein gesellschaftswissenschaftliches Seminar)
  • Klassenverband b: naturwissenschaftliches Profil (Profilfach: Biologie, dazu ein naturwissenschaftliches Seminar)
  • Klassenverband c: ästhetisches Profil (Profilfach: Kunst, dazu ein ästhetisches Seminar)
  • Klassenverband d: gesellschaftswissenschaftliches Profil (Profilfach Geografie oder Geschichte, dazu ein gesellschaftswissenschaftliches Seminar)

Ein sportliches oder ein sprachliches Profil wird aus strukturellen Gründen leider nicht angeboten.

Die Schülerinnen und Schüler müssen zudem in der 11. Klasse die drei Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch (jeweils 3-stündig) belegen. Im Laufe dieser Einführungsphase erfolgt die Wahl von zwei Kernfächern als Leistungskurse für die 12. und 13. Klasse (5-stündig). Das dritte Kernfach wird als Grundkurs durchgehend weiter belegt (3-stündig).

Hinzu treten weitere allgemeinbildende Pflichtfächer, wie zum Beispiel die zweite Fremdsprache. Für alle Schülerinnen und Schüler ohne bisher schon belegte zweite Fremdsprache bieten wir den Neubeginn von Latein, Französisch oder Spanisch an. Als durchgehend belegte und fortgeführte Fremdsprache haben wir Französisch im Angebot (belegt ab der 7. Klasse, spätestens jedoch ab der 9. Klasse). Eine Fortführung von Latein ist unter bestimmten Bedingungen ebenfalls möglich.

Die schriftlichen Abitur-Prüfungen finden in den Leistungskursfächern statt. Die dazu notwendigen mündlichen Prüfungen aus dem Kanon der anderen durchgehend belegten Fächer.

Eine Übersicht über die zu belegenden Fächer und deren Stündigkeit finden Sie in den Beschreibungen der Profile weiter unten auf dieser Seite.

Eine Broschüre zum Aufbau der Oberstufe nach der aktuellen OAPVO ist bei Bildungsministerium Schleswig-Holstein zu finden.

Es können die Abschlüsse Fachhochschulreife (FHR, schulischer Teil) und allgemeine Hochschulreife (Abitur) erreicht werden. Die Abschlüsse entsprechen der jeweils geltenden Abiturprüfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein für Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe. Sie sind mit den Abschlüssen jedes Gymnasiums in Schleswig-Holstein und der Bundesrepublik Deutschland gleichwertig und unterliegen den gleichen Bedingungen.

Die Fachhochschulreife wird an der Baltic-Schule in der Regel im 12. Schuljahr ohne Prüfung vergeben, wenn ein entsprechender Notenschnitt über alle einbringpflichtigen Fächer in zwei aufeinander folgenden Halbjahren vorliegt. Im Anschluss an diesen schulischen Teil wird zur Erlangung der vollständigen Fachhochschulreife ein 12-monatiges berufliches Praktikum gefordert. Nach diesem Praktikum darf man zum Beispiel an allen Fachhochschulen in Deutschland studieren. Eine Beschränkung auf fachspezifische Hochschulen gibt es nicht.

Das Abitur wird bei entsprechenden Leistungen in den Fächern über vier Halbjahre und nach 4-5 Prüfungen im 13. Schuljahr erlangt. Nach erfolgreicher Prüfung darf man mit dem Abitur zum Beispiel an allen Universitäten in Deutschland studieren. Eine Beschränkung auf fachspezifische Studienrichtungen gibt es nicht.

Voraussetzung für die Aufnahme an die Baltic-Schule ist ein Mittlerer Bildungsabschluss (MSA oder vergleichbar) mit mindestens befriedigenden Noten. Kein Fach darf mit mangelhaft oder ungenügend bewertet worden sein, einmal ist die Note ausreichend möglich. Insbesondere in den Kernfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) muss ein Durchschnitt von MSA 3,0 oder besser erreicht werden. Dies entspricht der Versetzung in die Einführungsphase am Gymnasium.**

Eine Anmerkung aus unseren Erfahrungen seit 1999 dazu: In den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sollten die Noten nicht schlechter als befriedigend auf MSA-Niveau sein. Ansonsten erscheint eine erfolgreiche Mitarbeit in unseren Augen nur schwerlich möglich.

Mit den Gemeinschaftsschulen Holstentor-, Heinrich-Mann und Gotthard-Kühl aus Lübeck und der Gemeinschaftsschule Stecknitz hat sich in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit beim Übergang in die Oberstufe der Baltic-Schule entwickelt. In Kooperationsverträgen wurde die weitere Zusammenarbeit bekräftigt. Leider ist dies kein Kooperationsvertrag nach dem aktuellen Schulgesetz (mit Rechtsanspruch auf Aufnahme). Ein solcher wird  zur Zeit von unserem Schulträger nicht unterstützt. Trotzdem versuchen wir im Rahmen der Zusammenarbeit möglichst vielen Schülerinnen und Schülern dieser Schulen einen Platz in der Oberstufe zu geben.

Als Schülerinnen und Schüler von Nichtkooperationsschulen sollte Sie dies aber nicht beunruhigen. Ist Ihr Notendurchschnitt nicht schlechter als der Notendurchschnitt der Kooperationsschüler*innen, dann sind auch Sie automatisch dabei. Auch ein Wechsel vom Gymnasium oder einer Waldorfschule ist möglich, bedarf aber einer Klärung der Voraussetzungen im Einzelfall.

Sollten Sie die geforderten Leistungen nicht ganz erreichen, dann bewerben Sie sich trotzdem, wir prüfen jeden Einzelfall auf eine Aufnahmemöglichkeit. Positiv für eine Aufnahme zählen auch besondere Fähigkeiten und Ihr soziales Engagement.

Zur Bewerbung reichen Sie bitte ein Anschreiben, das ausgefüllte Anmeldeformular (siehe unten), einen Lebenslauf und die letzten drei Zeugnisse in Kopie ein. Nur das Zeugnis 10.1 muss dabei beglaubigt sein. Der jeweilige Bewerbungszeitraum beginnt mit dem zweiten Halbjahr eines jeden Schuljahres. Anfang Februar findet ein Informationsabend zur Vorstellung der Oberstufe statt.

Weitere Informationen zur Aufnahme an der Oberstufe der Baltic-Schule können Sie gern beim Oberstufenleiter Herrn Adam unter Telefon: 0451/12283224 oder per Email an die Kontaktadresse der Schule erhalten. Auch ein persönliches Gespräch ist nach Vereinbarung möglich.

Hier finden Sie das Anmeldeformular: Anmeldebogen.

** hier sind MSA-Noten (zwei Sternchen) angegeben, in Ü-Noten: Gesamtdurchschnitt mindestens Ü4, eine Ü5 möglich, insbesondere muss der Durchschnitt in den Kernfächern Ü4 betragen

Voraussetzung für die Aufnahme an die Baltic-Schule ist ein Mittlerer Bildungsabschluss (MSA oder vergleichbar) mit mindestens befriedigenden Noten. Kein Fach darf mit mangelhaft oder ungenügend bewertet worden sein, einmal ist die Note ausreichend möglich. Insbesondere in den Kernfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) muss ein Durchschnitt von MSA 3,0 oder besser erreicht werden. Dies entspricht der Versetzung in die Einführungsphase am Gymnasium.**

Eine Anmerkung aus unseren Erfahrungen seit 1999 dazu: In den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sollten die Noten nicht schlechter als befriedigend auf MSA-Niveau sein. Ansonsten erscheint eine erfolgreiche Mitarbeit in unseren Augen nur schwerlich möglich.

Mit den Gemeinschaftsschulen Holstentor-, Heinrich-Mann und Gotthard-Kühl aus Lübeck und der Gemeinschaftsschule Stecknitz hat sich in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit beim Übergang in die Oberstufe der Baltic-Schule entwickelt. In Kooperationsverträgen wurde die weitere Zusammenarbeit bekräftigt. Leider ist dies kein Kooperationsvertrag nach dem aktuellen Schulgesetz (mit Rechtsanspruch auf Aufnahme). Ein solcher wird  zur Zeit von unserem Schulträger nicht unterstützt. Trotzdem versuchen wir im Rahmen der Zusammenarbeit möglichst vielen Schülerinnen und Schülern dieser Schulen einen Platz in der Oberstufe zu geben.

Als Schülerinnen und Schüler von Nichtkooperationsschulen sollte Sie dies aber nicht beunruhigen. Ist Ihr Notendurchschnitt nicht schlechter als der Notendurchschnitt der Kooperationsschüler*innen, dann sind auch Sie automatisch dabei. Auch ein Wechsel vom Gymnasium oder einer Waldorfschule ist möglich, bedarf aber einer Klärung der Voraussetzungen im Einzelfall.

Sollten Sie die geforderten Leistungen nicht ganz erreichen, dann bewerben Sie sich trotzdem, wir prüfen jeden Einzelfall auf eine Aufnahmemöglichkeit. Positiv für eine Aufnahme zählen auch besondere Fähigkeiten und Ihr soziales Engagement.

Zur Bewerbung reichen Sie bitte ein Anschreiben, das ausgefüllte Anmeldeformular (siehe unten), einen Lebenslauf und die letzten drei Zeugnisse in Kopie ein. Nur das Zeugnis 10.1 muss dabei beglaubigt sein. Der jeweilige Bewerbungszeitraum beginnt mit dem zweiten Halbjahr eines jeden Schuljahres. Anfang Februar findet ein Informationsabend zur Vorstellung der Oberstufe statt.

Weitere Informationen zur Aufnahme an der Oberstufe der Baltic-Schule können Sie gern beim Oberstufenleiter Herrn Adam unter Telefon: 0451/12283224 oder per Email an die Kontaktadresse der Schule erhalten. Auch ein persönliches Gespräch ist nach Vereinbarung möglich.

Hier finden Sie das Anmeldeformular: Anmeldebogen.

** hier sind MSA-Noten (zwei Sternchen) angegeben, in Ü-Noten: Gesamtdurchschnitt mindestens Ü4, eine Ü5 möglich, insbesondere muss der Durchschnitt in den Kernfächern Ü4 betragen

Voraussetzung für die Aufnahme an die Baltic-Schule ist ein Mittlerer Bildungsabschluss (MSA oder vergleichbar) mit mindestens befriedigenden Noten. Kein Fach darf mit mangelhaft oder ungenügend bewertet worden sein, einmal ist die Note ausreichend möglich. Insbesondere in den Kernfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) muss ein Durchschnitt von MSA 3,0 oder besser erreicht werden. Dies entspricht der Versetzung in die Einführungsphase am Gymnasium.**

Eine Anmerkung aus unseren Erfahrungen seit 1999 dazu: In den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sollten die Noten nicht schlechter als befriedigend auf MSA-Niveau sein. Ansonsten erscheint eine erfolgreiche Mitarbeit in unseren Augen nur schwerlich möglich.

Mit den Gemeinschaftsschulen Holstentor-, Heinrich-Mann und Gotthard-Kühl aus Lübeck und der Gemeinschaftsschule Stecknitz hat sich in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit beim Übergang in die Oberstufe der Baltic-Schule entwickelt. In Kooperationsverträgen wurde die weitere Zusammenarbeit bekräftigt. Leider ist dies kein Kooperationsvertrag nach dem aktuellen Schulgesetz (mit Rechtsanspruch auf Aufnahme). Ein solcher wird  zur Zeit von unserem Schulträger nicht unterstützt. Trotzdem versuchen wir im Rahmen der Zusammenarbeit möglichst vielen Schülerinnen und Schülern dieser Schulen einen Platz in der Oberstufe zu geben.

Als Schülerinnen und Schüler von Nichtkooperationsschulen sollte Sie dies aber nicht beunruhigen. Ist Ihr Notendurchschnitt nicht schlechter als der Notendurchschnitt der Kooperationsschüler*innen, dann sind auch Sie automatisch dabei. Auch ein Wechsel vom Gymnasium oder einer Waldorfschule ist möglich, bedarf aber einer Klärung der Voraussetzungen im Einzelfall.

Sollten Sie die geforderten Leistungen nicht ganz erreichen, dann bewerben Sie sich trotzdem, wir prüfen jeden Einzelfall auf eine Aufnahmemöglichkeit. Positiv für eine Aufnahme zählen auch besondere Fähigkeiten und Ihr soziales Engagement.

Zur Bewerbung reichen Sie bitte ein Anschreiben, das ausgefüllte Anmeldeformular (siehe unten), einen Lebenslauf und die letzten drei Zeugnisse in Kopie ein. Nur das Zeugnis 10.1 muss dabei beglaubigt sein. Der jeweilige Bewerbungszeitraum beginnt mit dem zweiten Halbjahr eines jeden Schuljahres. Anfang Februar findet ein Informationsabend zur Vorstellung der Oberstufe statt.

Weitere Informationen zur Aufnahme an der Oberstufe der Baltic-Schule können Sie gern beim Oberstufenleiter Herrn Adam unter Telefon: 0451/12283224 oder per Email an die Kontaktadresse der Schule erhalten. Auch ein persönliches Gespräch ist nach Vereinbarung möglich.

Hier finden Sie das Anmeldeformular: Anmeldebogen.

** hier sind MSA-Noten (zwei Sternchen) angegeben, in Ü-Noten: Gesamtdurchschnitt mindestens Ü4, eine Ü5 möglich, insbesondere muss der Durchschnitt in den Kernfächern Ü4 betragen

Die Übersicht des naturwissenschaftlichen Profils

Das naturwissenschaftliche Profil mit dem Profilfach Biologie bieten wir seit Einführung der Profiloberstufe durchgehend an. Eine Übersicht der zu belegenden Fächer mit ihrer Stündigkeit in den einzelnen Halbjahren ist in der folgenden Tabelle zu finden:

Ist es das richtige Profil für mich?

Warum Naturwissenschaften?

Noch nie war es so einfach, an Informationen zu gelangen – das Internet macht es möglich. Das ist sicherlich ein Segen – kann aber auch zu einer Informationsflut führen, bei der man den Überblick zu verlieren droht: Fake News, Alarmismus oder fundierte Tatsache?

Die Naturwissenschaften, die kritisch hinterfragte, durch Forschung belegte Erkenntnisse liefern, können uns dabei helfen, die Glaubwürdigkeit von Nachrichten einzuschätzen. Sie sind deswegen als Leitfaden für unsere Entscheidungen heute besonders wichtig. Gute naturwissenschaftliche Grundlagen sind eine wesentliche Voraussetzung, um die Probleme der Zeit zu verstehen und Lösungen zu entwickeln. An dieser Stelle sei Grata Thunberg zitiert: “ … I don’t want you to listen to me, I want you to listen to the scientists,“ Thunberg said.[1]

Worum geht es im naturwissenschaftlichen Profil?
Die Biologie ist die das Profil bestimmende Naturwissenschaft an der Baltic-Schule. Physikalische und biochemische Grundlagen, die zum Verständnis biologischer Gesetzmäßigkeiten notwendig sind, werden teilweise im Biologieunterricht, vor allem aber im Seminarfach behandelt.

Dies ist die Reihenfolge der Semesterthemen:
Einführungsphase:
11.1 Zellbiologie (Cytologie)
11.2 Stoffwechselbiologie (Stoffwechselphysiologie)

Qualifikationsphase:
12.1 Vererbungslehre (Genetik)
12.2 Die Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt (Ökologie)
13.1 Evolutionslehre
13.2 Neurobiologie und Verhaltenslehre

Was Du für dieses Profil mitbringen solltest ist Wissensdurst, also zum Beispiel folgende Fragen: Was genau passiert in einem Lebewesen, wie interagiert es mit anderen Lebewesen und der Umwelt? Wie hat sich das Leben auf der Erde entwickelt und wie wird es sich entwickeln?

[1] Zitiert aus Greta Thunbergs Rede vor dem US – Kongress am 18. September 2018

Die Übersichten der gesellschaftswissenschaftlichen Profile

Das Profilfach Wirtschaft-Politik

Das gesellschaftswissenschaftliche Profil mit dem Profilfach WiPo bieten wir seit Einführung der Profiloberstufe durchgehend an. Eine Übersicht der zu belegenden Fächer mit ihrer Stündigkeit in den einzelnen Halbjahren ist in der folgenden Tabelle zu finden:

Beschreibung des Profilfaches

Der Unterricht im Fach Wirtschaft & Politik beschäftigt sich mit Themen, die den drei großen Bereichen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zuzuordnen sind. Auf erhöhtem Anforderungsniveau wird von den Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an Abstraktion, Differenzierung und Reflexion verlangt, um komplexe Problemstellungen zielführend zu untersuchen.

Das zentrale Ziel des Unterrichts scheint dabei heutige wichtiger denn je: Die Befähigung der Schülerinnen und Schüler in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft als mündige BürgerInnen aufzutreten und zu partizipieren.

Sie werden entsprechend dazu befähigt sich in den großen Diskussionen unserer Zeit, etwa der Zukunft und den Belastungen von Demokratie und Freiheit, den Grenzen wirtschaftlichen Wachstums oder den Chancen und Herausforderungen durch demografischen Wandel und Migration, zu orientieren und einen reflektierten Standpunkt einzunehmen.

Dem Beutelsbacher Konsens von 1976 entsprechend gelten in der Durchführung des Unterrichts das Überwältigungsverbot, sowie die Gebote der Kontroversität und Mehrdimensionalität.

Die diesen Grundsätzen entsprechende Analyse und Beurteilung komplexer Probleme erfordert eine wissenschaftspropädeutische Arbeitsweise, die unter anderem im Profilseminar eingeübt wird. Ferner dient das Profilseminar dazu Profilinhalte fächerübergreifend, etwa in einer geopolitischen oder wirtschaftsgeografischen Perspektive, zu erschließen und zu vertiefen.

Außerschulische Lernorte (teiloptional)

  • Model United Nations in Kiel
  • Bundestag / Berlin
  • Vorlesungen der Universitäten Kiel und Rostock

Klassenfahrten (teiloptional)

  • Planspiele zur Entwicklung der Europäischen Union in Vlotho (NRW)
  • Interkultureller Austausch mit SchülerInnen aus Szczecin (Stettin, Polen) und Klaipėda (Litauen)
  • Studienreise – Beispiel: „Why did brexit happen?“ nach London (Großbritannien)

Im Folgenden sollen die zentralen Inhalte der einzelnen Oberstufensemester kurz umrissen werden.

E1 E2

Q1.1

Die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland Gesellschaftliche Herausforderungen / Soziale Marktwirtschaft

Wirtschaftspolitik zwischen Markt und Staat

  • Demokratiemodelle (Identitätstheorie, Pluralismustheorie)
  • Wahlsystem, föderales System und Gewaltenteilung in der Bundesrepublik
  • Politikzyklus und Gesetzgebung
  • Sozialisation
  • Demografischer Wandel und Migration
  • Soziale Ungleichheiten
  • Zentralverwaltungswirtschaft, Freie und Soziale Marktwirtschaft
  • Markt und Wettbewerb
  • Nachfrage- und angebotsorientierte Wirtschaftspolitik
  • Wohlstand und Wachstum
  • Finanz- und Steuerpolitik
  • Gründung, Rechtsformen und Interessenlagen von Unternehmen

Q1.2

Q2.1

Q2.2

Europa in Gegenwart und Zukunft

Internationale Friedens- und Sicherheitspolitik

Zukunft des Sozialstaates

  • Der europäische Einigungsprozess
  • Institutionen und Entscheidungsprozesse in der EU
  • Herausforderungen und Zukunftsszenarien für Europa
  • Geldpolitik der EZB
  • Friedensbegriffe und zivilisatorisches Hexagon
  • Internationale Organisationen und Akteure (UN, NATO, OSZE)
  • Staatszerfall und Terrorismus als Herausforderungen
  • Strategien der Friedenssicherung (R2P)
  • Sozialstaatsmodelle im Vergleich
  • Herausforderungen des Sozialstaates (Gesundheits- und Altersvorsorge)

Oder:

  • Prozess der Globalisierung
  • Medien und Politik
  • Ökonomie und Ökologie

Das Profilfach Geografie 

Seit einigen Jahren bieten wir unserer vierzügigen Oberstufe das Fach Geografie an. Eine Übersicht der zu belegenden Fächer mit ihrer Stündigkeit in den einzelnen Halbjahren ist in der folgenden Tabelle für das Profilfach Geografie zu finden:

Inhalte des Profils sind in der Einführungsphase:

Klassen-stufe Arbeitsschwerpunkte  Verbindliche Themen  

Themen, z. B.:

11.1 Anthropozän

physische und  humangeographische Systeme und die Wechselbeziehungen zwischen Gesellschaft und Raum

  • Geofaktoren Klima, Wasser, Boden im Globalen Wandel – Wechselbeziehungen mit gesellschaftlichen Aktivitäten
  • Geofaktoren Klima, Wasser, Boden – nachhaltige Lösungs- und Handlungsansätze (individuell bis global)
Atmosphärische Prozesse
  • Strahlungs- und Wärmehaushalt der Erde
  • Regionale und Großräumige Luftdruck und Windsysteme
Geodynamische Prozesse
  • Schalenbau der Erde u. Plattentektonik, Kontinentalverschiebung, Wilson Zyklus,
  • Erdbeben und Vulkanismus
Globaler Wasserhaushalt
  • weltweite zonale Gliederung und Wasserverteilung (Ökosysteme)
  • Wasser als Bestandteil der Ökosysteme und Grundlage der modernen Wirtschaft
11.2 Raumprägende Faktoren, Strukturen und Prozesse – Nachhaltige Nutzung der Ressource Raum in Norddeutschland
  • Der Globale Wandel im Überblick – die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
  • Klimawandel, Konsum und Migration
  • Wasserknappheit/Wassernutzung und ihre Folgen auf Mensch und Natur
  • Nutzungskonflikte und Nachhaltigkeit/ Syndrom-Ansatz
  • Push-Pull-Faktoren
  • Bewertung im Sinne der Nachhaltigkeit (Dreieck der Nachhaltigkeit)

und in der Qualifikationsphase:

12.1 Fragmentierung in der Einen Welt

Entwicklungschancen

  • Regionale/lokale Beispiele für nachhaltige Raumnutzung und Raumnutzungskonflikte in Metropolen und im Stadt-/Land-Kontinuum, Raumplanungsprojekte
  • Weltweite Disparitäten und ihre Indikatoren – eine Herausforderung; Metropolisierung und Marginalisierung
  • Grundsätze, Ziele und Instrumente der Raumordnung – Möglichkeiten und Grenzen der Steuerung
  • Zukunftswerkstatt – Ideen und Visionen für ein nachhaltiges Leben im Nahraum
  • Stadtentwicklung weltweit, Städtetypen und Stadtmodell
  • Räumliche Disparitäten
  • Metropolisierung und Marginalisierung eine globale Herausforderung
  • Städte als zentrale Orte und Entwicklungsachsen
  • Aktiv- und Passivräume
  • Zentrum Peripherie (Stadt- Land/ europäische Regionen)
  • Kooperation mit der TH (Stadtplanung, Lebensraumgestaltung, nachhaltiges Wohnen)
12.2 Wirtschaftsräumliche Dynamiken und ihre Auswirkungen in Europa
  • Wirtschaftsräume im Wandel: Transformation, Tertiärisierung, Quartärisierung, Clusertbildung und räumliche Disparitäten
  • Entwicklungszusammenarbeit
  • Zukunftschancen durch EU-Regional- und Strukturförderung
  • Migration – Ursachen und räumliche Auswirkungen (lokal und kontinental)
  • Europäische Transformations- und Integrationsprozesse
  • Europäische Strukturpolitik (Nuts-Ebenen, Strukturfond,)
  • Europa im Zeitalter der Globalisierung
  • Merkmale und Ursachen von globalen Disparitäten
  • Entwicklungsstrategie Tourismus?
  • Industrialisierung
13.1 Globalisierung und Regionalisierung –

Vernetzung der Welt und ihre räumlichen Auswirkungen

  • Globale Orte – Global Cities als räumliche Zentren der Globalisierung
  • Globalisierte Orte – Produktionsstätten und Werkbänke der Globalisierung, Transportwesen, Kommunikation und Logistik – Strukturen im Zeitalter der Globalisierung
  • Wege der Entwicklung – Entwicklungsstrategien und Entwicklungszusammenarbeit
  • Migration – Ursachen und räumliche Auswirkungen (lokal und kontinental)
  • Merkmale und Ursachen von globalen Disparitäten
  • Rohstoffvorkommen, Abbau, Nutzung und ihr Folgen
  • Standortfaktoren, Standortentscheidungen
  • Industrialisierung und Regionalentwicklung
  • Verkehrs- und Kommunikationsnetze
  • Fragmentierungstheorie, Modernisierungstheorie, Dependenztheorie
  • Tourismus als Entwicklungsmotor (Butler/ Vorlaufer)
13.2 Lebensstile und ihre

Raumwirksamkeit im 21. Jahrhundert: Gegenwart und Zukunft auf der Erde nachhaltig gestalten lernen

  • Nachhaltiges Wohnen und nachhaltiges Wirtschaften (z. B. corporate social responsibility, social entrepreneurship, Energienutzung, green growth)
  • Formen nachhaltigen Konsums (z. B. fair trade, Regionale Produkte, Sharing-Systeme)
  • Unsere Zukunft: Reflexion von Werteorientierungen
  • Erde nachhaltig gestalten: Wohnen, Reisen, Leben
  • „Mein Lebensstil für die Zukunft“
  • „Meine Werte und Normen“

Das ästhetische Profil mit dem Profilfach Kunst bieten wir seit Einführung der Profiloberstufe durchgehend an. Eine Übersicht der zu belegenden Fächer mit ihrer Stündigkeit in den einzelnen Halbjahren ist in der folgenden Tabelle zu finden:

Worum geht es im Kunstprofil?

Visualität

Wir bewegen uns in einer Welt voller Bilder. Dazu gehört die Fülle an Kunstwerken der bildenden Kunst (Malerei, Plastik, Performance usw.), aber auch die gestaltete Umwelt – Architektur, Design und Medien. Im Kunstprofil lernst du, diese visuelle Welt zu lesen und zu verstehen.

Kreativität

Gestalterisches Arbeiten steht im Zentrum des Kunstprofils. Dabei geht es zum einen darum, kreative Prozesse in Gang zu setzen und sich künstlerisch auszudrücken, aber zum anderen auch um praktische Fähigkeiten: Du lernst künstlerische Verfahren und Techniken kennen und wendest sie an.

…und wie sieht der Unterricht aus?

Der Unterricht setzt sich aus theoretisch-wissenschaftlichen und praktischen Anteilen zusammen. Dazu gehören z.B. die Methoden der Bildanalyse und -interpretation, aber auch zeichnerische Übungen, Malen an der Staffelei, Entwickeln und Schreiben eines Scripts für einen Kurzfilm sowie dessen filmische Umsetzung und und und.

Im Unterricht des Kunstprofils werden unterschiedlichste Themen bearbeitet. Häufig knüpfen die Semesterthemen an aktuelle Ausstellungen oder Projekte an. Festgelegte Inhalte (jedoch nicht in einer bestimmten Reihenfolge) sind die sogenannten Arbeitsfelder:

1. Zeichnen
2. Grafik
3. Malerei
4. Plastik + Installation
5. Performative Kunst
6. Medienkunst
7. Architektur
8. Produktdesign
9. Kommunikationsdesign

Weitere Aktivitäten:

  • Besuch von Ausstellungen bzw. Museen in der näheren und weiteren Umgebung: Behnhaus Lübeck, Kunsthalle oder Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, Schloss Gottorf in Schleswig, Dokumenta in Kassel …
  • Studienfahrt im 12.Jg.: Diese führte 2017 nach Padua, Italien, von wo aus wir auch Verona und Venedig besuchten. 2018 vertieften wir unser Wissen über die Kunst des Bauhauses in Weimar und Dessau. Natürlich statteten wir auch den Klassikern Goethe und Schiller einen Besuch ab und setzten uns mit der dunklen Seite deutscher Geschichte in der Gedenkstätte „Buchenwald“ auseinander.
  • Regelmäßige schulinterne Ausstellung „Baltic-ART“
  • Projekte und Kooperationen: Foto- und Filmworkshops in Zusammenarbeit mit der FH Lübeck, Informationsveranstaltung und Workshop an der Muthesius-Kunsthochschule Kiel, Zusammenarbeit mit Künstlern, z.B. zuletzt mit dem Glaskünstler Dieter Geike
  • Teilnahme an Wettbewerben, z.B. Theaterplakatwettbewerb des Lübecker Theaters, Kurzfilmwettbewerb, Wettbewerb „Meer sehen“ u.a.
  • Interkultureller Austausch (z.B. mit Skvaderns Gymnasieskola in Sundsvall, Schweden)
  • Besuch kultureller Veranstaltungen: Theater, Konzert, Musical

Das Kunstprofil:

Semesterthemen

Die Semesterthemen können im Kunstprofil variieren, orientieren sich jedoch immer an den vorgegebenen Arbeitsfeldern (siehe oben). Folgende Semesterthemen sind in der Vergangenheit realisiert worden:

  • Raum und Struktur (Zeichnung, Malerei)
  • Bilder vom Menschen (Grafik, Plastik + Installation)
  • Die Hüllen des Menschen (Architektur, Produktdesign)
  • Medien und Kunst (Kommunikationsdesign, Medienkunst)
  • Kunst und Macht (Architektur, Malerei)
  • Die Moderne des 20. Jahrhunderts – Das Bauhaus (Architektur, Produktdesign, Kommunikationsdesign)
  • Kunst und Bewegung (Medienkunst: Film, Performative Kunst)
  • Zweimal deutsche Kunst nach 1945 (Malerei, Plastik)
  • Aufbruch der Avantgarde (Malerei, Kommunikationsdesign)

Die in Klammern gesetzten Arbeitsfelder stellen inhaltliche Schwerpunkte dar, wobei weitere Arbeitsfelder dazukommen können; z.B. wird immer wieder gezeichnet: Ideenskizzen, Entwurfszeichnungen usw.

Das Seminarfach im ästhetischen Profil:

Im Seminarfach werden Themen aus dem Bereich der bildenden Kunst vertiefend und vor allem projektorientiert behandelt. Es bietet die Möglichkeit, Vorhaben von größerem Umfang – zeitlich, räumlich und gestalterisch – zu realisieren und dabei auch einmal „über den Tellerrand“ zu schauen. Eine Theaterproduktion inklusive Bühnenbild und Kostümen, der Dreh eines Kurzfilms mit allem, was dazu gehört, oder die Entwicklung und Realisierung eines Ausstellungskonzeptes sind denkbare Projekte.

Das Seminarfach des ästhetischen Profils der Baltic-Schule wird grundsätzlich von einer Fachlehrkraft eines ästhetischen Faches unterrichtet.

Für das 2021 neu beginnende ästhetische Profil steht im Seminarfach der Körper als Ausdrucksmittel im Zentrum: Die bildende Kunst wird hier durch die darstellende Kunst ergänzt. Das Seminarfach wird unterrichtet durch eine Lehrkraft des Darstellenden Spiels. Nach einer Einführung in die Grundlagen wird ein fachverbindendes Projekt folgen.

Das Fach Darstellendes Spiel hat an der Baltic-Schule eine lange Tradition. Für das Kunstprofil ist es eine spannende Ergänzung und bietet eine Vielzahl an Vertiefungsmöglichkeiten.

Was du mitbringen solltest:

• Neugierde und Lust, dich mit Kunstwerken und ästhetischen Fragestellungen zu beschäftigen
• Spaß am gestalterischen Arbeiten
• Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit

FAQs:

• An meiner alten Schule hatte ich Kunst nicht durchgängig. Ist das ein Problem?

  • Nein! Zwar haben wir an der Baltic-Schule Kunst durchgängig in allen Jahrgangsstufen, jedoch sind wir darauf eingestellt, dass unsere neuen Schülerinnen und Schüler zum Teil seit Jahren keinen Kunstunterricht hatten. Wir planen daher Einführungsphasen und Wiederholungen ein, etwa für zeichnerische Techniken oder Bildanalyse.

• Muss ich gut zeichnen können?

  • Zunächst einmal ist es wichtig, dass du gerne mit einem Stift (oder Pinsel oder…) in der Hand arbeitest. Übung macht hier den Meister, deshalb steht eine Einheit „Zeichnung“ häufig zu Beginn der 11. Klasse auf dem Stundenplan. „Gut“ zeichnen im Sinne von „realistisch“ ist natürlich nicht schlecht – im Endeffekt ist es aber vor allem wichtig, gute Ideen zu haben und diese anschaulich aufs Papier bringen zu können.

• …und was ist mit der Abiturprüfung?

  • Im Profilfach Kunst ist die Abiturprüfung dezentral, die Abituraufgaben werden also von der jeweiligen Kunstlehrkraft erstellt. Sie ergeben sich aus den konkreten Anforderungen, Themen und Inhalten der Qualifikationsphase (12.+13. Klasse).
    Es gibt unterschiedliche Aufgabentypen, die die verschiedenen Anforderungen in der Oberstufe widerspiegeln:

o Theoretisch-schriftliche Aufgabe
o Aufgaben mit theoretischem Schwerpunkt und praktischem Anteil
o Aufgaben mit gestalterischem Schwerpunkt mit theoretischem Anteil
o Entwurf für ein gestalterisches Vorhaben