Aktuelle Planungen zur Durchführung der Prüfungen im Rahmen des ESA und MSA

Liebe Schülerinnen und Schüler, es ist also soweit, die schriftlichen Prüfungen beginnen in der kommenden Woche.

  • Montag, 11.05.2020, ESA Deutsch/MSA Englisch
  • Mittwoch, 13.05.2020, ESA Mathematik/MSA Deutsch
  • Freitag, 15.05.2020, ESA Englisch/MSA Mathematik

Ob die sprachpraktischen (mündlichen) Prüfungen in Englisch stattfinden, wird noch entschieden. Möglicherweise könnt ihr dieses Jahr auch in Englisch – wie sonst in allen anderen Fächern – eine von zwei mündlichen Zusatzprüfungen beantragen.

Vor den Prüfungen wäre Herr Diercks noch einmal durch alle Klassen des 9. und 10. Jahrgangs gegangen, um die Durchführungsbestimmungen für die schriftlichen Abschlussprüfungen auszuhängen, die ihr unter dem Link aber auch online lesen könnt.

Besonders wichtig sind zur Zeit aber die Belehrung über das „Verfahren bei Krankheit, Täuschung oder Störungen“ sowie die Hygienehinweise (siehe unten).

§ 18
Verfahren bei Krankheit, Täuschung oder Störungen

(1) Erkrankt eine Schülerin oder ein Schüler unmittelbar vor oder während der Prüfung, kann sie oder er die gesamte Prüfung oder den noch fehlenden Teil nachholen. Fühlt sich eine Schülerin oder ein Schüler wegen Krankheit unfähig zur Prüfung, kann sie oder er dies noch vor jedem Prüfungsteil, jedoch nicht nach Bekanntgabe der zu bearbeitenden Aufgabe geltend machen. Die Schülerin oder der Schüler hat unverzüglich eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann in Zweifelsfällen von der Schülerin oder dem Schüler die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses fordern.

(2) Prüfungsteile, die wegen Krankheit versäumt werden, werden zu einem Termin nachgeholt, den die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt. Bereits abgelegte Teile der Prüfung werden bewertet.

(3) Versäumt eine Schülerin oder ein Schüler Teile der schriftlichen oder der mündlichen Prüfung aus von ihr oder ihm zu vertretenden Gründen oder gibt sie oder er die Aufgabe unbearbeitet zurück, werden diese Prüfungsteile mit ungenügend bewertet.

(4) Behindert eine Schülerin oder ein Schüler durch ihr oder sein Verhalten die Prüfung so schwerwiegend, dass es nicht möglich ist, ihre oder seine Prüfung oder die anderer Schülerinnen und Schüler ordnungsgemäß durchzuführen, kann der Prüfungsausschuss für sie oder ihn eine Wiederholung des betreffenden Prüfungsteils anordnen oder sie oder ihn von der Teilnahme an der weiteren Prüfung ausschließen. Gleiches gilt für eine Schülerin oder einen Schüler, die oder der täuscht, zu täuschen versucht oder bei einem Täuschungsversuch hilft. Die durch den Ausschluss entfallenden Prüfungsteile werden mit ungenügend bewertet. Der Prüfling setzt die Prüfung bis zur Entscheidung des Prüfungsausschusses fort.

(5) Bei Ausschluss minderjähriger Schülerinnen und Schüler von der Prüfung sind die Eltern unverzüglich zu benachrichtigen. Unter den Voraussetzungen des § 31 SchulG sind auch die Eltern volljähriger Schülerinnen und Schüler zu benachrichtigen.

Die Prüfungen sollen unter begleitenden Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionsrisiken durchgeführt werden. Um diese Maßnahmen realisieren zu können, sind wir auf Eure Mitwirkung angewiesen. Bitte schaut regelmäßig auf diese Seite, um zu prüfen, ob es Neuigkeiten und Änderungen gibt.

Folgende Maßnahmen sind bisher geplant:

Die Belehrung zum Verfahren bei Krankheit, Täuschung oder Störungen (§18 GemVo) wird um den folgenden Teil ergänzt:

Belehrung über die besonderen Hygienevorschriften für die schriftlichen Abschlussprüfungen ESA und MSA im Jahr 2020

  • Nur unmittelbar am Prüfungsgeschehen beteiligte Personen dürfen sich im Schulgebäude aufhalten.
  • Die Prüflinge müssen sofort nach der Prüfung das Schulgebäude verlassen. Beim Betreten und Verlassen des Gebäudes dürfen keine Ansammlungen von Schülerinnen und Schülern entstehen. Es ist immer ein Abstand von ein bis zwei Metern zur Mitschüler*in zu gewährleisten.
  • In den Prüfungsräumen und Wartebereichen muss ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen allen Prüflingen und zur Prüfungsaufsicht eingehalten werden.
  • Schüler*innen, die zu einer Risikogruppe gehören, sollen die individuell erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen erhalten. Sie sprechen diese möglichst drei Werktage vor Prüfungsbeginn mit dem Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission der Schule (d.h. Herrn Abshagen) ab.
  • Erkrankte Schüler*innen dürfen nicht an den regulären Prüfungs­terminen teilnehmen, sondern nehmen die Nachholtermine war.  Das gilt insbesondere für Schüler*innen mit akuten respiratorischen Symptomen (Atemwegserkrankungen). Wenn es in diesen Fällen aufgrund der besonderen Umstände nicht möglich ist, die ärztliche Bescheinigung gemäß § 18 GemVo vor dem Prüfungstermin vorzulegen, genügt es, so früh wie möglich (unverzüglich) eine geeignete Bescheinigung nachzureichen.
  • Sollten während der Prüfung Symptome auftreten, wird die betroffene Person zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Prüfungsablaufs und zum Schutz der Gesundheit der weiteren Anwesenden die Prüfung in einem Einzelraum abschließen. Der Sachverhalt ist dem zuständigen Gesundheitsamt anzuzeigen.
  • Die ausgewiesenen Laufwege für die Toilettenbenutzung sind strikt einzuhal­ten. Schüler*innen dürfen sich vor und in den Toilettenräumen nicht begegnen.
  • Alle Prüflinge waschen sich die Hände vor und nach den Prüfungen sowie nach Toilettengängen besonders gründlich.
  • Alle Prüflinge nutzen für das Schnupfen der Nase ausschließlich Einmal-Taschentücher, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden.
  • Alle Prüflinge achten darauf, dass sie, wenn nötig, in die Armbeuge husten, auf keinen Fall aber in die vorgehaltene Hand.

Diese Belehrung wurde zu Beginn der Vorbereitungstage bereits ausgeteilt, ihr und eure Eltern haben sie unterschrieben und wieder in der Schule abgegeben.

Risikogruppen

Wer sich selbst zu einer Risikogruppe zählt, teilt dies bitte umgehend seiner Klassenlehrkraft mit. Wir werden dann für jeden Einzelfall eine individuelle Planung für die Prüfung erstellen.

Durchführung der Prüfungen in Kleingruppen

Die Prüfungen können (bei Beachtung der Abstandsregeln) mit maximal 8 Schüler*innen pro Raum stattfinden, deshalb müssen die Lerngruppen (teilweise mehrfach) aufgeteilt werden. Dazu haben wir entschieden, dass wir die Prüfung in den Räumen des 12./13. Jahrgangs stattfinden lassen. Die Arbeitsplätze werden dazu personenbezogen vorbereitet und sind damit nicht mehr frei wählbar. Beim Betreten des Schulgebäudes wird die Teilnahme festgestellt, der Gesundheitszustand abgefragt und ihr erhaltet euren Raum und euren Platz zugewiesen.

Von der Anmeldung aus benutzt ihr bitte nur noch die vorgegeben Wege zum Prüfraum, oder auch zu den Toilettenanlagen oder zum Verlassen des Schulgebäudes. Es werden an allen Wegen Desinfektionsspender aufgestellt sein, zu deren Benutzung ihr verpflichtet seid. Alle für die Durchführung wichtigen Orte werden durch Aufsichten belegt sein. Deren Anordnungen zur Einhaltung der Hygienevorschriften ist Folge zu leisten.

Prüfungsbeginn

Der Prüfungszeitraum liegt zwischen 8:00 und 11:00 Uhr. Um die notwendigen Maßnahmen vor Beginn der Prüfung realisieren zu können, startet der Einlass in die Schule schon um 7:30 Uhr auf den Schulhöfen. Bitte findet euch pünktlich zu dieser Zeit vor den gewohnten Eingängen ein. Haltet auf dem Schulhof die Abstandsregeln ein und folgt den Anweisungen der Aufsichten zum Einlass in die Schule durch den Haupteingang (9. Jahrgang) oder den Eingang bei der Mediothek/Innenhofseite (10. Jahrgang).

Bleibt gesund!

Jens-Willem Diercks

Stand 07.05.2020

Sekundarstufe I

Im Verlauf der sechs Jahre  dauernden Sekundarstufe durchlaufen die Schülerinnen und Schüler der Baltic-Schule drei aus jeweils zwei Schuljahren zusammengefasste Jahrgangsstufen – die Jahrgangsstufe 5/6, die Jahrgangsstufe 7/8 sowie die Jahrgangsstufe 9/10.

Unten finden Sie Informationen zu den Schwerpunkten der Arbeit in diesen Jahrgangsstufen.

Jahrgang 5/6

So starten wir in den 5. Jahrgang

In den 5. Klassen liegt in den ersten Wochen der Schwerpunkt der Arbeit im sich gegenseitig Kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen sich und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler mit ihren Stärken und Schwächen zu akzeptieren und zu respektieren. In den beiden ersten Vorhabenwochen machen sie dazu mit den Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen ein „Kennenlern- und Kooperationstraining“ sowie ein „Mobbing – Präventionstraining“.

Die Zeit des Tischgruppen-Trainings wird bis zu den Herbstferien genutzt um mit den Schülerinnen und Schülern Selbstorganisation zu üben. Ab November gibt es ein festgelegtes Programm, durch das sie zunehmend befähigt werden sollen, in Gruppen (4-6 Personen) konstruktiv zu arbeiten.

Methodenlernen findet täglich im Unterricht, aber zusätzlich in Vorhabenwochen im 5. und 6. Jahrgang statt (s. Übersicht Vorhabenwochen).

In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik werden im 1. Halbjahr im 5. Jahrgang Lernstandtests durchgeführt, um jedem/r Schüler/ -in seinem/ ihrem Leistungsstand entsprechend Übungsmaterialien zur Verfügung stellen zu können.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern möchten wir jeden Schüler und jede Schülerin in seiner/ ihrer Selbst-, Sozial-, Fach- und Methodenkompetenz stärken.

Grundlage aller Informationen ist die Landesverordnung für Gemeinschaftsschulen (GemVO) vom 18. Juni 2014.

Sollten Ihnen die Informationen nicht ausreichen, wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0451 – 122 832 xx an die Koordinatorin für die Klassenstufen 5 und 6, Ulrike Heindorff, oder senden Sie uns eine Email an die Schuladresse.

Jahrgang 7/8

Im 7. Schuljahr erhalten die Schülerinnen und Schüler der Baltic-Schule zum ersten Mal nach dem Eintritt in die weiterführende Schule Noten. Informationen zum an Gemeinschaftsschulen verbindlichen Übertragungsnotensystem finden Sie unter dem entsprechenden Link rechts.

Desweiteren erhalten Ihre Kinder ab der 7. Klasse Wahlpflichtunterricht – eine Übersicht der angebotenen Fächer finden Sie ebenfalls rechts.

Jahrgang 9/10

Im Mittelpunkt der Arbeit im 9. und 10. Jahrgang steht die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die landesweiten zentralen Abschlüsse im Rahmen des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses (ESA) und des Mittleren Schulabschlusses (MSA) an der Baltic-Schule.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen kurzen Überblick über Ablauf und Inhalte der zentralen Abschlüsse sowie der Projektarbeit und -prüfung an der Baltic-Schule.

Informationen zur Aufnahme bzw. zum Übergang in die Oberstufe der Baltic-Schule nach erfolgreich abgelegtem Mittleren Schulabschluss beziehungsweise Versetzung in die 11. Klasse finden Sie unter folgendem Link.

Grundlage aller Informationen ist die Landesverordnung für Gemeinschaftsschulen (GemVO) vom 18. Juni 2014.

Bitte nutzen Sie zum Navigieren die Menüs auf der rechten Seite. Sollten Ihnen die Informationen nicht ausreichen, wenden Sie sich bitte an die Koordinatorinnen/den Koordinator des entsprechenden Jahrgangs oder senden Sie uns eine Email an die Schuladresse.

  • Ulrike Heindorff, Koordinatorin für die Klassenstufen 5 und 6, Telefonnummer: 0451 – 122 832 21
  • Kristin Riethmüller, Koordinatorin für die Klassenstufen 7 und 8, Telefonnummer: 0451 – 122 832 22
  • Jens-Willem Diercks, Koordinator für die Klassenstufen 9 und 10, Telefonummer: 0451 – 122 832 23