Die Aufnahmekriterien der BALTIC-SCHULE beruhen auf der Grundlage des Erlasses zur Festlegung der Aufnahmemöglichkeiten an den weiterführenden allgemein bildenden Schulen sowie den Empfehlungen zur Bestimmung der zuständigen Schule und der Aufnahmemerkmale vom 21. November 2011 in der Fassung vom 15. Januar 2015. (NBL 1 / 2015).
Die Kapazität des künftigen 5. Jahrgangs wird von der Schulaufsicht – auch unter Berücksichtigung der inklusiv zu beschulenden Kinder und der durch die Schulart bedingten unterschiedlichen Anforderungsniveaus – festgesetzt.
Die Anzahl der im Aufnahmeverfahren zu vergebenden Plätze reduziert sich zusätzlich
  • um die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit SONDERPÄDAGOGISCHEM FÖRDERBEDARF, die nach Ablauf der Koordinierungsgespräche der BALTIC-SCHULE zugewiesen werden.
  • um die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die nach der HÄRTEFALLREGEL ausschließlich auf den Besuch der BALTIC-SCHULE angewiesen und deswegen unabhängig vom Aufnahmeverfahren aufzunehmen sind. Jeder Härtefall muss im Detail begründet und möglichst vor Beginn des Aufnahmeverfahrens bei der Schule angezeigt werden. Die Anwendung der Härtefallregel unterliegt der Beurteilung des Schulleiters.
Übersteigt die Zahl der Anmeldungen die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze, werden bei der Aufnahmeentscheidung – in der angeg. Reihenfolge 1 bis 3 hierarchisch – die unter 1 bis 3 genannten Kriterien berücksichtigt: GESCHWISTERKIND-LEISTUNGSSTÄRKEN-LOSVERFAHREN.
Für die Stufen 2 und 3 des Verfahrens gilt: Sind unter den Kindern Geschwister (z.B. Zwillinge), und erhält eines der Geschwisterkinder einen Platz, dann wird das Aufnahmeverfahren unterbrochen und setzt bei Punkt 1 (Aufnahmekriterium Geschwisterkinder) neu ein.
Die Aufnahmekriterien im Einzelnen
(Geschwisterkind – Leistungsstärken – Losverfahren)
  1. Im ersten Schritt werden Kinder aufgenommen, die das Kriterium GESCHWISTERKIND erfüllen (nach § 2.7 des genannten Erlasses).
  2. Im zweiten Schritt werden nach § 2.4 des genannten Erlasses bei der Auswahl unter dem Aspekt der LEISTUNGSSTÄRKEN Kinder aufgenommen, die laut Entwicklungsbericht zum Übergang an die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen der abgebenden Grundschule eine besondere Stärke im Bereich der ÜBERFACHLICHEN KOMPETENZEN haben.
    Bei einer besonderen Stärke im Bereich der überfachlichen Kompetenzen müssen diese laut Entwicklungsbericht „fast immer“ oder „überwiegend“ vorhanden sein.
    Dabei finden freie Formulierungen im Entwicklungsbericht zum Übergang an die weiterführenden allgemein bildenden Schule keine Anwendung, sondern ausschließlich die Kriterien 1 bis 7 der überfachlichen Kompetenzen des Entwicklungsberichts. Für die Aufnahme aufgrund der besonderen LEISTUNGSSTÄRKE in den ÜBERFACHLICHEN KOMPETENZEN sind 20% der in der Aufnahmekapazität festgelegten Plätze vorgesehen.
  3. Gibt es nach Durchführung der Punkte 1 und 2 des Aufnahmeverfahrens noch mehr Bewerberinnen und Bewerber als freie Plätze, werden diese im dritten Schritt des Aufnahmeverfahrens im LOSVERFAHREN vergeben.