In der Woche vom 30.05. bis zum 02.06.2023 nahm die Klasse 6a der Baltic-Schule Lübeck am Schulprojekt der AOK „Lernen im Grünen“ teil und setzte sich im Wald mit den Themen Teambildung, Bewegung und Natur auseinander. Die Klasse gewann die Teilnahme am Exeo-Programm bei einem Gewinnspiel der AOK.

Folgende Erlebnisse berichten die Schüler:innen der Klasse 6a:

Am Dienstag, den 30. Mai 2023, um 8:30 Uhr trafen wir uns an der Bushaltestelle Buchenweg. Als alle angekommen waren begannen wir und wurden von den AOK-Mitarbeitern begrüßt. Dann sollten wir unser Gepäck ablegen und das erste Spiel begann. Wir starteten mit einem kleinen Begrüßungsspiel. Anschließend ging es zum nächsten Spiel: die Welle, bei dem wir besonders gut zusammenarbeiten mussten.

Nach der Frühstückspause spielten wir weitere Spiele wie zum Beispiel Waldsalat oder Kontakto. Kontakto funktioniert wie folgt: Eine Person musste mit ausgestreckten Armen wie eine Vogelscheuche in der Mitte stehen und wenn sie „Kontakto“ rief, mussten alle Personen sie anticken und sich innerhalb einer bestimmten Zeit wieder verstecken. Dieses Spiel hat uns am meisten Spaß gemacht. Nach der Mittagspause sammelten wir Stöcke und Äste, um daraus ein Waldsofa zu bauen. Als es fertig war, holten wir Sitzunterlagen, setzten uns ins Waldsofa und sprachen über die Erlebnisse des Tages.

Am Mittwoch kamen wir um 8:30 Uhr im Wald Israelsdorf an. Nach der Begrüßung spielten wir verschiedene Spiele. Beim ersten Spiel traten wir in Teams gegeneinander an. Wir sollten mit geschlossenen Beinen in auf dem Boden liegende Fahrradreifen springen und in der Mitte, wenn sich zwei Spieler trafen, gegeneinander Schnick-Schnack-Schnuck spielen. Der Gewinner durfte weiterhüpfen, der Verlierer musste von vorne anfangen. Danach spielten wir wieder Kontakto, währenddessen schlich sich eine Maus in Sebastians Tasche und knabberte an seinem Brot. Dann hatten wir eine Frühstückspause und danach wurden wir in Dreier-Teams aufgeteilt. Es lagen Karten auf dem Boden und eine Person musste die Karten aufheben, die darauf stehende Frage vorlesen und beantworten.

Als wir am Donnerstag ankamen, begrüßten wir uns zuerst. Danach fanden die Olympischen Waldspiele statt. Es gab vier Disziplinen: Werfen, Springen, Tannenzapfen transportieren und Speerwerfen. Wir traten in Teams an. Beim Werfen mussten wir aus Waldmaterialien einen Ball bauen und diesen werfen. Der weiteste Wurf gewann. Beim Springen mussten wir hintereinander springen. Das Team, das am weitesten kam, gewann. Beim Tannenzapfen-Spiel mussten wir Tannenzapfen zwischen die Beine klemmen und sie in einen Fahrradreifen fallen lassen. Beim Speerwerfen mussten wir die gesammelten Stöcke durch einen Fahrradreifen werfen. Danach grillten wir. Es gab Wurst, Baguette, Hähnchenspieße, Gemüse und Obst. Nach dem Essen fand die Siegerehrung der Olympischen Waldspiele statt. Die Sieger und das fairste Team durften sich ein Spiel aussuchen und wir spielten noch zweimal Kontakto. Damit war der Tag auch vorbei.

Am Freitag, dem 2.6.2023, um 8:30 Uhr begann der letzte Tag. Zuerst gingen wir zur Burg und sprühten uns mit Mückenspray ein. Dann begann das erste Spiel. Wir hatten drei Tennisbälle und mussten diese in 30 Sekunden weitergeben. Wir standen im Kreis und brauchten mehrere Versuche, aber nach fünf bis sechs Versuchen hat es geklappt und die Zeit wurde immer knapper. Wenn der Ball herunterfiel, mussten wir von vorne anfangen. Beim zweiten Spiel haben wir Bilder bekommen, die wir uns gegenseitig nicht zeigen, sondern nur erklären durften. Dann legten wir sie auf den Boden und durften die Reihenfolge nicht mehr ändern. Als wir die Bilder hingelegt haben, sahen wir, dass die Bilder immer weiter herausgezoomt waren und auseinander gingen. Nach der Frühstückspause war schon das nächste Spiel dran. Bei dem Spiel wurden uns die Augen verbunden und nur eine Person aus der Klasse konnte sehen. Wir haben uns gegenseitig an den Schultern angefasst und Sebastian hat uns zum Wald geführt, weil er sehen konnte. Angekommen am Niedrigseilparcours mussten wir diesen meistern. Wir durften aber den Boden nicht berühren, denn wenn wir den Boden berührten, mussten wir von vorne anfangen. Wir mussten uns gegenseitig helfen.

Insgesamt war die AOK-Woche eine tolle Erfahrung und durch die vielen verschiedenen Spiele konnten wir unsere Klassengemeinschaft stärken.